Abenteuerreise und Freiwilligenarbeit
1. Woche
Luang Prabang, Akha-Stamm: Ankunft in Luang Prabang, einer ehemaligen französischen Kolonialstadt. Das französische Flair vermischt sich mit exotischen Märkten und Mönchen. Der Berg Phousi wird erklommen, um den Sonnenuntergang zu geniessen. Später schlendert man über den Nachtmarkt. In den folgenden Tagen werden Luang Prabang und seine Umgebung in ihrer ganzen Schönheit besichtigt: Tempel, die Altstadt, Märkte, Velofahrt, Elefantenritt, Fluss-Tubing, einzigartige Landschaften, Kalksteinformationen mit natürlichem Pool. Auch steht ein freier Tag zur Verfügung, falls jemand die Pak-Ou-Höhlen mit ihren Hunderten von Buddhas oder den Kuang-Si-Wasserfall besichtigen möchte. Weiter geht es dann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Akhas, einem Stamm in den Bergen von Laos. Hier erhältst Du Einblicke in ein traditionelles und einfaches Leben fernab jeglicher Zivilisation und kannst während mehreren Tagen aktiv am Alltag der Akhas teilnehmen: das eigene Essen jagen, anbauen und ernten, Trekking.
2. Woche
Muang Ngoi, Ban Naluang: Trekking nach Muang Khua an die Ufer des Flusses Nam Ou, die von hohen Bergen umgeben sind. Mit einem lokalen Segelboot geht es entlang des Flusses bis nach Muang Ngoi, einer kleinen, isolierten Stadt, die nur mit dem Schiff erreicht werden kann. Hier steht die Zeit zur freien Verfügung – Entspannung ist ebenso möglich wie das Erleben von weiteren Abenteuern. Es können Trekkingtouren, Fischen oder auch ein Ausflug zu den nahe gelegenen Höhlen oder dem Wasserfall organisiert werden (extra). Mit dem Segelschiff geht es danach weiter nach Ban Naluang, einem kleinen Dorf, das von drei ethnischen Minderheiten bewohnt wird. Hier stehen während mehreren Tagen Trekking, Baumwoll-Bearbeitung, Arbeit auf den Reisfeldern, das Spielen mit den Kindern, Erzählen von Geschichten und Unterrichten auf dem Plan.
3. Woche
Nong Khiaw, Nam Nern Tigerprojekt, Plain of Jars (Ebene der Tonkrüge): Nong Khiaw ist ein beliebtes Ziel für Backpacker, mit vielen Wandermöglichkeiten und Spazierwegen, und liegt am Fusse des Roten Berges, in einer der eindrücklichsten Umgebungen Indochinas. Die nächsten Tagen stehen ganz im Zeichen von Erkundungstouren zu Fuss oder mit dem Fahrrad: einhundert Wasserfälle, Reisfelder, natürliche Pools, segeln, nicht-touristische Städte besichtigen, Tiger-Schutzprojekt, Nachtsafari auf dem Fluss durch den Nationalpark, Dschungeltour, die heimischen Heilpflanzen kennenlernen, den historischen Kriegsschauplatz Nam Nern besichtigen, rätselhafte Steinansammlungen in der «Ebene der Tonkrüge» bestaunen und vieles mehr.
4. Woche
Vang Vieng, Vientiane, Don Det: Vang Vieng – wegen der vielen Bars entlang des Flusses Nam Song und der Kalksteinberge, die diesen noch immer wunderschönen Ort umgeben, ein absolutes Backpacker-Mekka. Besuch eines Biobauernhofs, einer Teeplantage, einer kleinen Molkerei und einiger mit Buddhas gefüllter Höhlen, ausserdem Kajak-Tour. In Vientiane, der Hauptstadt von Laos, erwartet Dich genügend Freizeit, um die Stadt im eigenen Tempo zu erkunden. Auch ist ein Besuch mit Aktivitäten auf der Insel Don Det geplant, die sich mit ihren paradiesischen Kokospalmen in einer relaxten Stimmung präsentiert. Allenfalls können bei Ausflügen zur Französischen Brücke sogar Flussdelfine beobachtet werden. Dann heisst es allerdings Abschied nehmen von Laos – und willkommen in Kambodscha!
5. Woche
Ou Svay, Stung Treng, Ratanakkiri, Koh Pdao: Die Reise durch Kambodscha beginnt in der kleinen Stadt Ou Svay. Von dort geht es weiter in den Norden. Einmalige Gelegenheit, von lokalen Familien beherbergt zu werden. Segeltörn auf dem Fluss durch spektakuläre Landschaften. Basisunterricht in der Landessprache Khmer, Besuch eines Waisenhauses und des Preah-Ko-Tempels in Stung Treng. Weiter geht es in die Provinz Ratanakkiri, weltbekannt für den vulkanischen See mit seinen tropischen Wäldern und hügeligem Gelände und die Bergbauindustrie. Hier arbeitet die lokale Bevölkerung ohne Zuhilfenahme von moderner Technik in den Minen. Besichtigung eines lokalen Biobaumwolle-Anbaus. Der nächste Stopp ist in Koh Pdao, der Heimat der gefährdeten Mekong-Delfine. Übernachtet wird in einem lokalen Dorf. Sandstrände, eine kühle Brise und genügend Entspannung runden die Woche ab.
6. Woche
Kampong Cham, Siem Reap, Tempel von Angkor: Kampong Cham ist die am dichtesten besiedelte Region Kambodschas und bekannt für die rote Erde zur Zucht von tropischen Pflanzen und Kautschukplantagen. In Kampong Thom wird ein Waisenhaus besucht, das nebst anderen als Arbeitsplatz für den Freiwilligeneinsatz im letzten Drittel des Aufenthalts dient. Anschliessend steht der Besuch des Tempelkomplexes Sambor Prei Kuk auf dem Reiseplan, einer Gruppe antiker Tempelruinen, die älter sind als die Tempelanlage Angkor Wat. Auf dem Weg nach Siem Reap wird ein Halt auf der mehr als tausend Jahre alten Brücke zum schwimmenden Dorf eingelegt. In Siem Reap angekommen, geht es zum Nachtmarkt. Am nächsten Tag werden die unzähligen Tempel von Angkor Wat besichtigt (UNESCO-Weltkulturerbe und Kulisse für Filme wie Indiana Jones und Tomb Raider), das als verlorene Stadt des Khmer-Reiches mitten im Dschungel gilt. Auch wird eine Wanderung auf den Berg Bakheng unternommen, um von dort oben die eindrückliche Aussicht zu geniessen. Danach folgen einige Tage der Erholung und Entspannung.
7. Woche
Battambang, Kampong Chhnang, Phnom Penh: Seite an Seite mit den Einheimischen wird auf dem See Tonle Sap gesegelt, der von Reisfeldern umgeben ist und viele schwimmende Dörfer beherbergt. Battambang ist Kambodschas zweitgrösste Stadt, blieb aber dennoch vom Touristenboom verschont. Sie ist ein Zentrum für Kultur und Geschichte der Khmer-Traditionen. Besuch der elf Bananen-Tempel hoch über der Stadt bei Sonnenuntergang mit Aussicht auf die Tausenden von Fledermäusen, welche die umliegenden Höhlen verlassen. Darüber hinaus werden Orangenhaine, klassische Khmer-Häuser und ein Wohltätigkeitsprojekt besucht. In Kampong Chhnang erlebt man einen typischen Wrestling-Match, bevor es nach Oudong geht, in die ehemalige Hauptstadt. Hier dominiert die buddhistische Kultur. In Phnom Penh wird ein Waisenhaus besucht. Anschliessend steht wieder Zeit zur freien Verfügung, bevor es an die schwierige Aufarbeitung der Geschichte geht: Besuch der Killing Fields und des ehemaligen Khmer-Rouge-Gefängnisses Tuol Sleng, um ein Gefühl für die Vergangenheit Kambodschas zu bekommen. Am letzten Tag in Phnom Penh werden karitative Projekte besucht, durch die Märkte geschlendert und einen Trip zur Insel auf dem Mekong unternommen.
8. Woche
Chi Phat, Kardamomberge, Sihanoukville: Auf geht es in ein noch ziemlich unerforschtes Gebiet in den Kardamombergen, mit Besuch und Unterkunft im Ökotourismus-Zentrum des Dorfes Chi Phat. Die Berge sind fast vollständig mit Regenwald bedeckt und beherbergen eine einzigartige Flora und Fauna. Auch steht ein Tag in der lokalen Schule auf dem Programm, und anschliessend mehrere Tage im Dschungel mit Trekking, Picknick, Schwimmen, Rafting und dem Kennenlernen der lokalen Natur. Weiter geht es dann nach Sihanoukville, ebenfalls einem Paradies für Backpacker: Hier gibt es paradiesische Strände, viele Bars und Restaurants und kristallklares, warmes Wasser. Inselhopping und der Verzehr von frischem Fisch sind eingeplant. Hier findet auch das Abschieds-BBQ für all diejenigen statt, die keinen Freiwilligeneinsatz leisten und direkt wieder nach Phnom Penh reisen.
9.-12. Woche
Freiwilligenarbeit: Du kannst zwischen drei verschiedenen Projekten in Kambodscha wählen. Du arbeitest entweder in einer kleinen Schule in Phnom Penh, in einem weiteren Schulprojekt in Siem Reap oder in einer Junior High School und einem Waisenhaus in Kampong Thom. In jedem Projekt steht eine begrenzte Anzahl Plätze zur Verfügung.
Bei dem hier beschriebenen Programm handelt es sich um ein Beispiel. Änderungen vorbehalten.
Du wirst während dieser Reise bei einheimischen Familien, Hostels, oder Camps in Mehrbettzimmern übernachten und verpflegt werden.
• 114 Mahlzeiten in 2 Monaten
• Unterkunft
• Khmer Sprachunterricht
• Elefanten reiten
• Schnorcheln in Sihanoukville
• Tanz Unterricht
• Englisch-sprachige Guides
• Eintritte und Besichtigungen im allgemeinen
• Bootsfahrten
• Alle Ausflüge und Aktivitäten im Einklang mit dem Programm
• Transporte während der Tour
• Transfer zum und vom Flughafen (bei Einhaltung der Anreisezeiten)
• Treffen mit den anderen Teilnehmer vor Abreise in Dänemark (Anreise & Übernachtung extra
Nicht mit dabei:
• Flugticket nach Luang Prabang und Rückreise am Phom Penh
• Reiseversicherung
• Visum und Impfungen
• Eintrittsgelder in Luang Prabang
• Tuk-Tuk Gebühr beim Plain of Jars
• Flughafengebühr und persönliche Ausgaben
• Transport und Mahlzeiten während des Freiwilligeneinsatzes
• Getränke, Trinkgelder und persönliche Aktivitäten