Mein Aufenthalt war nicht in einer Schule, sondern in einem Regenwald-Naturschutz-Projekt. Dieses war inmitten des Nationalparks Tortuguero in Costa Rica, wo wir in einem Camp gelebt haben. Gewohnt haben wir in einfachsten Blechhütten, mussten selber kochen und konnten nur kalt waschen und duschen. Das Camp war von jeglicher Zivilisation abgeschnitten, d.h. es gab kein Radio-, TV- oder Natel-Empfang und der nächste Arzt war etwa 2 Stunden entfernt.
Wir
waren jeden Tag im Regenwald und am Strand unterwegs und waren in
verschiedensten Projekten tätig. Was die Sprache angeht: Ich konnte kein Wort
Spanisch und war deshalb anfangs etwas skeptisch. Im Camp war jedoch alles in
Englisch, von allen Tests über Broschüren und Bücher bis zu den Mitgliedern,
die grösstenteils aus Englischsprachigen Gebieten kamen. Dies war daher für
meine Englischkenntnisse genial und ich habe sehr grosse Fortschritte gemacht.
Ich kann sagen, dass ich nach diesen 5 Wochen fliessend Englisch spreche, mich
bei jeder Unterhaltung bestens beteiligen kann und auch fast alles verstehe.
Das Leben im Regenwald war für mich eine der besten Erfahrungen, welche ich in
meinem Leben bisher gemacht habe. Ich kann dies allen wärmstens
weiterempfehlen, die sich naturverbunden fühlen, weltoffen sind und keine Berührungsängste
vor Schlangen, Spinnen oder Insekten haben.
Was die Beratung bei Pro Linguis angeht: Diese war ausgezeichnet und speditiv, obwohl ich alles sehr kurzfristig gebucht hatte.