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Italien
Italien
Sie finden Schulen in den folgenden Orten:
Florenz
Rom
Liebenswürdig und heiter präsentiert sich das sonnenverwöhnte Mittelmeerland. Lange Strände, die Weiten des Meeres unter dem herrlich blauen Himmel, mit Zypressen bewachsene Hügel und imposante Vulkane: Italien bietet eine vielseitige Landschaft.
Nicht nur in Europa, sondern auf der ganzen Welt begegnen wir immer wieder einem Hauch dieses faszinierenden Landes: Sei es durch einen Teller Pasta, eine schmackhafte Pizza oder den Duft eines feinen Cappuccinos, der uns in die Nase steigt. Aber nicht nur durch diese kulinarischen Genüsse ist Italien auf der ganzen Welt bekannt, auch italienische Mode und aussergewöhnliche Kunst stehen weit oben auf der Hitliste. Nebst all diesen Vorzügen lohnt es sich, sich auch einmal mit der Sprache und den «richtigen» Italienern auseinanderzusetzen. Jede Region bzw. Provinz hat ihren eigenen Lebensstil und Dialekt. Aber alle Italiener kennen ihre offizielle Landessprache und sind in Bezug auf sprachliche Schwierigkeiten sehr hilfsbereit und geduldig. Italienisch lernen in Italien ist nicht nur einfach ein Sprachaufenthalt, es ist gleichzeitig ein Lebensgefühl, das Sie so schnell nicht vergessen werden!
Bei den Mahlzeiten, zu denen immer Geselligkeit gehört, spricht man am liebsten übers Essen, denn in jedem Italiener steckt «sein bester Koch»! Das Fundament der italienischen Küche ist die Pasta, die Nudel aus Wasser und Mehl, die mit Gemüse, Muscheln, Fleisch und vor allem mit Tomaten zubereitet wird. Die verschiedenen Teigwarenformen (über 250!) werden in jeder Region wieder anders serviert. Im 18. Jahrhundert tauchte die Pizza als schneller und billiger Imbiss in den Strassen Neapels auf. Die italienische Küche ist wie kaum eine andere über ihre Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt.

Immer grössere Beliebtheit erlangen die «Paninis». Das sind Brote, gefüllt mit den verschiedensten Zutaten wie Tomaten, Mozzarella, Fleisch, Thon, Eier und vielem mehr. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und jedes Brötchen ist ein spezieller Genuss für sich. Man sollte die Gelegenheit nicht verpassen und sich einmal Zeit nehmen, um in ein typisch italienisches Restaurant zu gehen und sich dort mit einem mehrgängigen Menu verwöhnen zu lassen.
Mit Künstlern wie Leonardo da Vinci, Michelangelo, Botticelli und Raffael sowie mit weltweit bekannten Bauwerken gehört Italien seit jeher zu den Vorreitern in Sachen Kunst und Kultur. Heute noch ziehen historische Gebäude wie das Kolosseum in Rom oder der Dom Santa Maria del Fiore in Florenz Tausende von Besuchern an. Auch im Bereich der Mode ist Italien noch immer wegweisend. In den unzähligen Boutiquen finden sicherlich alle etwas Passendes. Am Abend kann man in der Oper die Musik von Rossini, Verdi und Puccini geniessen oder es sich bei einem typisch italienischen Essen in einem der vielen Restaurants gut gehen lassen.
Die Flora Italiens ist sehr vielfältig. Im südlichen Teil ist die Vegetation typisch mediterran, gekennzeichnet durch unzählige Oliven-, Orangen-, Zitronen-, Feigen- und Dattelbäume. Demgegenüber ist die Pflanzenwelt des Apennins, eines 1’500 Kilometer langen Gebirgszugs, welcher sich durch das ganze Land zieht, ähnlich wie in Zentraleuropa. Dort findet man bis etwa 600 Meter vor allem Edelkastanien und Eichen sowie etwas höher Tannen und Föhren. Die Baumgrenze befindet sich in ungefähr 2'000 Metern Höhe.
In den Alpen Italiens findet man vereinzelt Murmeltiere, Gämsen und Steinböcke. Ansonsten gibt es in den verschiedenen Regionen diverse Vogelarten, aber auch Eidechsen, Schlangen und Skorpione.
Die politische Lage in Italien ist im Allgemeinen stabil. Bitte erkundigen Sie sich vor ihrer Abreise auf der Webseite des EDA.
Auch wenn Italien weitgehend als geographische Einheit und vom Wasser umspülte Apenninhalbinsel erscheint, stellt sich seine historische Vergangenheit keineswegs so einheitlich dar. Jede Stadt, jede Provinz, jede Insel hat ihre eigene Geschichte. Es waren die Griechen und Etrusker, die nach der Völkerwanderung um 1000 v. Chr. als erste die Kultur und Geschichte Italiens nachhaltig prägten. Im 8. Jahrhundert v.Chr. kamen die Griechen auf der Suche nach Ackerland und gründeten ihre ersten Kolonien. Im Süden Italiens sind die sichtbarsten Spuren der Besiedlungen zu finden. Während der Zeit bis zum 4. Jahrhundert v.Chr. entstanden über 40 griechische Kolonialstädte.

Im Zuge der Völkerwanderung gelangten die Etrusker nach Italien. Als hochentwickeltes Volk wurden sie im Norden Latiums, in der Toskana und der Poebene sesshaft. Aber auch zahlreiche weitere Stämme lebten damals in Italien. Im Laufe des 4. und 3. Jahrhunderts v. Chr. unterwarf Rom ganz Italien und schickte sich an, ein gewaltiges Imperium im Mittelmeerraum, Kleinasien und Europa aufzubauen. Der Untergang des römischen Imperiums dauerte Jahrhunderte. Imposante Bauten zeugen noch heute vom Repräsentationswillen dieser einstigen Weltmacht. Zu ihnen zählen das Kolosseum, das 80 n. Chr. mit 100 Tage andauernden Kampfspielen eingeweiht wurde, die gigantische Hadriansvilla bei Tivoli oder die Arena in Verona mit ihren 22’000 Plätzen.
Italien bietet seinen Besuchern unzählige Freizeitmöglichkeiten an. Sowohl Kultur- als auch Sportliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Während Rom und Florenz ein beinahe unendliches Angebot an Museen und Zeugnissen der Vergangenheit bieten, laden die Küstendörfer und -städte zum Schwimmen und Verweilen ein. Die Italiener wissen aber auch, wie man feiert – dementsprechend hat jede Region, jede Stadt und jedes Dorf seine eigenen Festivals.
Geographie
Italien liegt wie ein Stiefel im Mittelmeer. Im Norden begrenzen die Alpen das Land, ansonsten ist es von Meer umgeben. Der Apennin zieht durch die gesamte Halbinsel und teilt Italien in eine westliche und eine östliche Hälfte. Die Vielseitigkeit dieser Landschaft macht den Reiz Italiens aus. Die Alpengipfel, die Poebene, sanfte Flusslandschaften, die Hügelkette in Mittelitalien sowie abwechslungsreiche Küsten mit Fels- und Sandbuchten bestimmen das Bild. Italien hat eine Fläche von rund 301'000 Quadratkilometern, vornehmlich Bergland, in dessen Hügeln und Tälern fast 60 Millionen Menschen leben. 99 % der Bevölkerung sind katholisch. Mitten in der Hauptstadt Rom lebt der Papst, der oberste Hirte der Katholiken, in seinem Kleinstaat, dem Vatikan.
Wichtige Informationen
Kassenbon
Wegen der häufigen Steuerhinterziehung ist die italienische Finanzpolizei zur schärfsten Europas geworden. Wenn der Kassenbon nicht vorgewiesen werden kann, wird der Kunde genauso verantwortlich gemacht wie der Verkäufer. Also vergessen Sie nicht, sich den Kassenbon geben zu lassen, ob für den Cappuccino an der Bar oder für das im Laden gekaufte Brot. Nach 100 m dürfen Sie ihn dann wegwerfen.
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