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Ecuador
Ecuador
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Quito
Kulinarisch ist Ecuador vor allem für seine Suppen und Eintöpfe bekannt. Landestypische und regional mehr oder weniger verbreitete Grundzutaten sind Reis, Mais, Kartoffeln, Maniokwurzeln, verschiedene Kochbananen, Süsskartoffeln, Linsen, Bohnen und Kichererbsen. Oft wird Schweinefleisch oder Poulet verwendet, und auch Meeresfrüchte findet man häufig auf dem Speiseplan. Eine typische Spezialität sind der «Caldo de patas», eine Suppe aus Rinderfüssen, und «Cuy», geröstetes Meerschweinchen. Vor allem an der Küste trifft man zudem immer wieder auf Kochbananenchips, sogenannte «Patacones».
Die hauptsächlich in der Osterwoche servierte traditionelle «Fanesca» ist eine Getreidesuppe mit bis zu zwölf verschiedenen Hülsenfrüchten, darunter Maiskörner und frische Erbsen, und ausserdem Stockfisch. Ein weiteres, landläufig sehr populäres Suppengericht nennt sich «Sancocho». Es besteht hauptsächlich aus Rind- oder Schweinefleisch, gekochter Maniokwurzel, Kochbananen und Erbsen. Ursprünglich von der Küste stammend, ist das Gericht heute aber auch im Hochland weit verbreitet.
Das Hauptmerkmal Ecuadors sind die Anden, welche sich von Norden nach Süden erstrecken. Durch sie wird das Festland in drei Regionen unterteilt: Die Pazifikküste, das Hochland und das Amazonastiefland. Die vierte Region bilden die Galápagos-Inseln (tausend Kilometer vom Festland entfernt), die vulkanischen Ursprungs sind.
Ecuador gilt als eines der abwechslungsreichsten Länder der Erde, was auf die gegensätzliche Topografie und die verschiedenen Höhenlagen zurückzuführen ist. Und das, obwohl Ecuador mit 256'370 Quadratkilometern der kleinste Andenstaat ist. Neben tropischen Berg- und Nebelwäldern, die die Andenkette bedecken, findet man ab etwa 3'500 Metern über dem Meer auch Hochsteppen; noch höher kommt dann das ewige Eis. Im Norden trifft man im Tiefland auf tropischen Regenwald und Richtung Süden auf Dornensavanne, die schliesslich in Halbwüste übergeht. Aufgrund der regionalen Vielfalt gibt es in Ecuador über 20'000 Arten von Pflanzen!
In den Anden leben unter anderem Lamas, Alpakas (Gattung der Lamas) und Kondore. Exotische Tiere sind im Regenwald zuhause, zum Beispiel Jaguare, Affen, Schlangen und verschiedene Vogelarten. Die Galápagos-Inseln sind für Riesenschildkröten, Echsen und unzählige Vogelarten bekannt.
Sie verfügen über ganz besondere klimatische Bedingungen, was viele Naturfreunde anlockt. Unter anderem tummeln sich hier auch Leguane, Seelöwen und Pelikane. Ecuador, ein Land unglaublicher und unvergesslicher Kontraste, verdankt seinen Namen dem simplen Fakt, dass der Äquator mitten durch das Land verläuft.
Aktuelle Informationen erhalten Sie unter www.eda.admin.ch.
Ecuador gehörte bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts zum Inkareich. Es wurde zu einer spanischen Kolonie, nachdem das Land 1533/34 von den Spaniern erobert worden war. 1809 begannen dann die Unabhängigkeitskriege, die 1822 zum Sieg über die Spanier führten. 1830 wurde das Land schliesslich zur Republik Ecuador erklärt, doch auch später kam es immer wieder zu Bürgerkriegen und Unruhen.
1942 verlor das Land Gebiete im Osten an Peru. Zwischen 1972 und 1978 regierten mehrere Militärdiktaturen, bevor das Volk 1978 für eine neue Verfassung stimmte und das Land zur Demokratie zurückführte.
1995 gab es militärische Auseinandersetzungen wegen des Konfliktes um die Grenze mit Peru. Dieser konnte nach drei Jahren endlich friedlich gelöst werden.
Auslandsverschuldung und Inflation nahmen immer mehr zu, bis die ökonomische Krise im Jahr 1999 zu Massenprotesten führte und ein Jahr später schliesslich der Ausnahmezustand verhängt wurde. In diesem Jahr wurde Präsident Jamil Mhuad von linksgerichteten Militärs in einer seltenen Allianz mit indigenden Gruppen gestürzt.
Im Jahr 2000 wurde die Landeswährung Sucre trotz Protesten zugunsten des US-Dollars abgeschafft.
Ecuador liegt in Mittelamerika zwischen Kolumbien und Peru und ist etwa sieben Mal grösser als die Schweiz, mit 256'370 Quadratkilometern aber der kleinste Staat der Andenländer. Spektakulär wechselnde Landstriche sind in Ecuador oftmals nur eine Frage von wenigen Minuten. Man könnte von den tropischen Sandstränden der Küstenregion durch Nebelwälder und vorbei an den weissen Gipfeln der Andenregion bis in den Dschungel an praktisch einem Tag reisen.
Wie der Name schon sagt, verläuft der Äquator quer durch das Land. Ecuador lässt sich gut in vier Regionen aufteilen: Die Pazifische Küste mit ihren tropischen Stränden, die Hochebene der Anden mit noch aktiven Vulkanen, die sich von Norden nach Süden durch das Land zieht, die Regenwälder im Amazonas-Tiefland im Osten und die Galápagos-Inseln mit ihrer einmaligen Artenvielfalt. Die Hauptstadt Quito zeugt immer noch von der spanischen Kolonialherrschaft und liegt auf 2'850 Metern über dem Meer inmitten imposanter Vulkane. Sie ist ein idealer Ausgangsort für verschiedene Aktivitäten.
Das Land besticht jeden mit seinen geografisch sehr unterschiedlichen Regionen, die ein geradezu kontinentales Mosaik an Biozonen aufweisen. In keinem Land der Erde gibt es so viele Lebensformen pro Quadratmeter. In seinen drei Festland-Regionen leben 13 Indianerstämme, die ihre eigenen Bräuche, Lebensweise und Weltanschauung bewahrt haben.
Das Land besticht durch seine Naturschönheiten sowie die Herzlichkeit der 12,5 Millionen Menschen mit ihrer lebendigen Kultur – hier wird Spanischlernen zu einem farbenfrohen Erlebnis.
Ecuador ist ein multikulturelles und multiethnisches Land. Von den rund 13,5 Millionen Einwohnern sind um die 35% Indigenas, 45% Mestizen (Nachkommen aus Verbindungen zwischen Indigenas und Spaniern), 10% Weisse und 10% Afro-Ecuadorianer. Regional gibt es jedoch grosse Unterschiede. Im Hochland ist der Anteil der indigenen Bevölkerung besonders hoch. Entlang Küste unterscheidet sich die nördliche Bevölkerung stark von der südlichen. Die Provinz Esmeraldas im Norden hat den höchsten prozentualen Anteil an Afro-Ecuadorianern. Südlicher leben mehr Mestizen.
Die ecuadorianische Kultur ist von europäischen und indigenen Einflüssen geprägt, die sich insbesondere in der Kunst, der Musik und der Architektur des Landes widerspiegeln. Die indigene Bevölkerung Ecuadors zeichnet sich durch ihre Tonware, Malerei, Skulpturen, Handwerkskunst, Lederarbeit und Edelmetallverarbeitung aus, die alle als typische Souvenirs des Landes gelten.
Die spanischen Eroberer unterrichteten die Indigena-Künstler in der Herstellung von religiöser Kolonialkunst, welche bis heute noch in vielen Kirchen und Gebäuden bestaunt werden kann. Die Kolonialarchitektur in Ecuador ist hauptsächlich barock.
Unverwechselbar ist die traditionelle Musik der Anden, die vor allem durch Blasinstrumente wie Pan- und Bambusflöten und durch Schlaginstrumente geprägt ist.
Der grösste Teil der Indigenas lebt in den Anden und ist bei uns vor allem aufgrund seiner farbenprächtigen Trachten (die übrigens oft ihren Ursprung bzw. Einfluss aus der Zeit der spanischen Besetzung haben) und ihren noch farbenfroheren und quirligen Märkten bekannt. Der wohl bekannteste Indigenastamm ist der der Otavalo-Indigenas, die viel um die Welt reisen und überall ihre Kunsthandwerkprodukte anbieten.
Eine der typischen Sitten in Ecuador ist es, zu Silvester Puppen zu verbrennen. Damit wird das alte Jahr sozusagen verbrannt und der Weg frei gemacht für das neue. Dieser alte Brauch führt lange zurück. Waren es früher allerdings noch Puppen mit Hexenköpfen und anderen gruseligen Gestalten, vor denen sich die Leute fürchteten, kommen heute Köpfe von Politikern zum Zug.
Ob Schnorcheln auf den Galápagos-Inseln, Trekking im Dschungel, Wandern auf Vulkanen, Baden im Thermalwasser, der Besuch von antiken Stätten des Inkareiches oder Shoppen auf Märkten – Ecuador bietet vielfältige Abwechslung. Montañita ist das Surferparadies von Ecuador und der beliebteste Treffpunkt für Rucksacktouristen und Outdoor-Fans. Besonders reizvoll ist es, den Sprachaufenthalt in Ecuador mit einer Reise in die einzigartige Tierwelt der Galápagos-Inseln zu verbinden. In Otavalo können Sie den berühmtesten Markt Südamerikas besuchen und sich mit typisch ecuadorianischen Handwerksarbeiten, Lebensmitteln oder farbenfrohen Kleidern eindecken.
«Krone der Anden» oder «die schönste Stadt Südamerikas», so wird die Hauptstadt Quito gerne genannt. Diesen Ruf verdankt die Stadt zweifelsohne ihrer einzigartigen Lage zwischen schneebedeckten Vulkanen. Mit 2'800 m ü.M. die zweithöchst gelegene Metropole der Welt, bietet die barocke Häusersilhouette vor dem Hintergrund des grossartigen Gebirgspanoramas ein malerisches Bild und ein grosszügiges Angebot an kulturellen Sehenswürdigkeiten.
Sprachaufenthalt Ecuador Neben tropischem Regenwald und Küstenlandschaft findet man in Ecuador auch Gebirgszüge und Vulkane in mehr als 6'000 m ü.M.
Neben tropischem Regenwald und Küstenlandschaft findet man in Ecuador auch Gebirgszüge und Vulkane in mehr als 6'000 m ü.M.
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