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Costa Rica ist mit seinen teilweise noch aktiven Vulkanen, dem üppigen Regenwald und seinen langen Sandstränden ein Paradies für Aktive: Wandern in einem der zahlreichen Nationalpärke, Vulkanbesichtigungen, Biken, Reiten, Rafting auf einem Wildwasserfluss, Kajaking, bei einer Canopy-Tour im Dschungel von Plattform zu Plattform schwingen oder auf einer grossen Welle am Pazifik surfen – die Liste liesse sich beliebig erweitern. Wer es gemütlicher mag, der kann sich ganz einfach an einem der tollen Strände erholen! Lassen Sie sich von der Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Ticos anstecken und auf gehts ins Land der Tukane, Brüllaffen und Faultiere! Pura Vida!
Costa Rica ist mit seiner unglaublich artenreichen Flora und Fauna ein Naturparadies und wird oft als «die Schweiz Mittelamerikas» bezeichnet. Mit 25 Nationalparks, 5 biologischen Reservaten sowie zahlreichen weiteren Naturschutzgebieten und Forstreservaten ist rund ein Viertel der gesamten Landesfläche Costa Ricas geschützt.
Der allgemeine Lebensstandard und die Infrastruktur sind im Vergleich mit den anderen Ländern der Region sehr gut. Costa Rica liegt im Zentrum der mittelamerikanischen Landenge zwischen Nicaragua und Panama und ist flächenmässig nur wenig grösser als die Schweiz.
Im Osten grenzt es an das Karibische Meer, im Westen an den Pazifischen Ozean. Es ist ein Land mit einer komplexen Geographie, von der sich vielfältige klimatische Bedingungen ableiten, welche die unterschiedlichsten Lebensräume mit zahlreichen Arten von Vögeln, Säugetieren und Reptilien ermöglichen.
Die Bevölkerung, «Ticos» genannt, besteht grösstenteils aus Nachfahren der spanischen Eroberer, welche jedoch heute kaum mehr von den Mestizos (spanische sowie indianische Vorfahren) zu trennen sind. Ihre offene, sympathische und herzliche Art sowie ihre Gastfreundschaft sind ein weiterer Grund, dieses kleine Land zu besuchen.
Das costaricanische Essen ist meist einfach. Man isst vor allem Reis und Bohnen und unzählige Kombinationen mit diesen beiden Grundnahrungsmitteln. Typisch ist «Gallo Pinto», gebratener Reis mit Bohnen. Es wird oft zusammen mit Eiern und Käse als Frühstück serviert. Mittags bekommt man fast überall «casados» – Tagesgerichte. Sie bestehen meist aus Fleisch, Bohnen, Reis, Salat und Kochbananen.
Besonders würzig ist das Essen in Costa Rica nicht. Eine Ausnahme sind z.B. die traditionellen Gerichte an der Karibikküste. In den meisten Restaurants stehen jedoch scharfe Saucen auf dem Tisch.
Es werden auch häufig Fisch und Meeresfrüchte gegessen. Zu wichtigen Anlässen sind «tamales» typisch – ein Maisgericht mit Fisch, welches in Bananenblättern gedünstet wird.
Das beliebteste Getränk des Landes ist wohl der Kaffee. Er wird traditionellerweise stark serviert. Unbedingt kosten muss man einen frischen, kühlen «batido». Dieser wird aus frischen Früchten hergestellt und kann «al agua» (mit Wasser) oder «con leche» (mit Milch) bestellt werden. Die Geschmacksrichtungen sind vielfältig: Mango, Papaya, Ananas, Wassermelone, Honigmelone, Brombeere, Karotte, Tamarinde – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Auch «pipas» sind gut gegen den Durst: Die grünen Kokosnüsse werden mit einem eingestochenen Loch und einem Strohhalm serviert.
Das beliebteste alkoholhaltige Getränk ist Bier, welches in einheimischen Brauereien hergestellt wird. «Guaro» ist ein alkoholisches Getränk aus Zuckerrohr und wird als Schnaps getrunken. «Café Rica» ist ein Likör, der auf Kaffee basiert. Salud!
Die ca. 4.2 Millionen Einwohner Costa Ricas bezeichnen sich selbst als Ticos und Ticas. Die meisten von ihnen sind Mestizen (Mischlinge mit spanischen und indianischen und/oder schwarzen Vorfahren). Nur noch ca. 0,7% der Bevölkerung machen die Ureinwohner aus (z.B. Bribrí oder Cabécar); die indigenen Kulturen sind stark vom Aussterben bedroht. Ca. 3% der Bevölkerung sind Schwarze, deren Vorfahren Einwanderer aus Jamaika waren und die im 19. Jahrhundert zum Bau der Eisenbahnen nach Costa Rica geholt wurden. Sie leben heute meist an der Karibikküste und sprechen Mecatelio, ein Gemisch aus Englisch, jamaikanischem Englisch und Spanisch.
Die Ticos sind sehr stolz auf ihr Land mit seinen ökologischen Schätzen, dem hohen Lebensstandard und seinem Bildungsniveau. Das Land wird oft auch als «Schweiz Mittelamerikas» bezeichnet. Vor allem die Tatsache, dass Costa Rica in einer Region, die immer wieder von Kriegen erschüttert wird, ohne Armee auskommt, wird gerne erwähnt.
Costa Rica hat den höchsten Lebensstandard in Mittelamerika. Doch auch hier gibt es regionale Unterschiede: Die Bauern und Einheimischen im ärmeren Tiefland führen ein einfaches Leben und an den Rändern der Städte findet man Slums, jedoch mit weitaus kleineren Bewohnerzahlen als in anderen lateinamerikanischen Ländern.
Ein aktuelles Thema ist der Zustrom von Immigranten aus Nordamerika und teilweise aus Europa. Zwar bringen die Einwanderer viel Gutes wie z.B. den Aufbau und die Finanzierung von wichtigen Natur- und Umweltschutzprogrammen. Doch manche reden auch von einer gewissen Diskriminierung, z.B. wenn es um die Verteilung von Jobs an einheimische oder ausländische Bewerber geht.
Der Nationalsport ist «fútbol» und in jeder Stadt gibt es einen Fussballplatz. Tausende von leidenschaftlichen Fussballfans erfreuen sich an den Erfolgen ihrer Nationalmannschaft in der Vergangenheit.
Costa Rica ist weniger wegen seiner Kultur bekannt als vielmehr wegen der landschaftlichen Schönheit und der tropischen Flora und Fauna. Auch haben die Ureinwohner nur einen geringen Einfluss auf die Kunst und Kultur des Landes. Daher entsprechen viele kulturelle Veranstaltungen dem Unterhaltungsstil, wie wir ihn kennen.
Neben einem vielfältigen Angebot an Theatern (berühmt: das Teatro Nacional), Galerien oder Musikhäusern finden Sie auch die meisten Museen des Landes in der Hauptstadt.
In keinem anderen Land der Welt gibt es auf so kleiner Fläche (51'100 km2, wenig grösser als die Schweiz) so viele unterschiedliche Lebensräume. Der Grund ist die einzigartige Geographie des Landes. Sie ermöglicht eine phantastische Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen, wie sie kein anderes Land bietet. Dies macht Costa Rica zu einem der beliebtesten Reiseziele für Naturliebhaber aus der ganzen Welt.
Die Pazifikküste bietet Halbinseln, Golfe und kleine Buchten. Dazwischen findet man die typischen weissen oder schwarzen Sandstrände mit Palmen, aber auch felsige Landspitzen. Die Gezeiten sind hier stark ausgeprägt, und die Gegend ist nicht nur ein Paradies für Wasservögel, sondern auch für Surfer. Gegen das Landesinnere findet man auf dieser Seite offene Weideflächen im Norden und tropischen Regenwald im Süden. Die Karibikküste ist dagegen eher eintönig: Die Tiefebene besteht aus Lagunen und Wäldern, und da hier die Gezeiten nur schwach sind, gibt es entlang der Sümpfe Vegetation bis zur Strand. Geteilt werden die beiden Küsten durch das Bergland mit seinen aktiven Vulkanen. Der höchste Gipfel ist der Cerro Chirripó mit 3'820 Metern.
Neben den typischen Tierarten aus den Tropen wie Pfeilfröschen oder Klammeraffen ist das Land auch Ziel vieler Zugvögel aus fernen Gebieten (ca. 200 Arten pro Jahr, teilweise auch aus Alaska oder Australien). Bis jetzt wurden in Costa Rica ca. 850 Vogelarten gesichtet! Manche der ca. 260 Tierarten trifft fast jeder Reisende an (Affen, Faultiere, Nasenbären), andere sieht man eher selten (z.B. Jaguare oder Tapire).
Um die Tiere in freier Wildbahn zu beobachten, besuchen Sie am besten einen der vielen Nationalparks.
Auch die pflanzliche Vielfalt in Costa Rica ist sehr gross: So gibt es z.B. über 1'300 Orchideenarten oder über 2'000 Baumsorten. Auf der Reise in verschiedene Regionen werden Sie erstaunt sein: Heute gleiten Sie durch einen Mangrovenwald im Kanu, morgen spazieren Sie durch den kalten Bergnebelwald wie z.B. im Nationalpark Monteverde, und der Norden überrascht Sie anschliessend mit seinen Trockenwäldern.
Die politische Lage in Costa Rica kann als stabil bezeichnet werden. Aktuelle Informationen erhalten Sie unter www.eda.admin.ch.
Über die präkolumbianische Kultur von Costa Rica ist nicht viel bekannt. Die Spanier hatten kein Interesse daran, die Kulturen zu dokumentieren, sondern vernichteten sie. Und auch Costa Rica selbst interessierte sich bis vor kurzem kaum für seine frühere Geschichte.
Christoph Kolumbus ging 1502 auf seiner vierten und letzten Reise in die «Neue Welt» in der Nähe des heutigen Puerto Limón vor Anker. Während Reparaturarbeiten an seinem Schiff im Gange waren, wagte er sich ins Landesinnere vor. Er taufte die Küste zwischen Honduras und Panama «Veragua». Den heutigen Namen erhielt das Land wohl aufgrund seiner Beschreibung dieser «reichen Küste».
1560 wurde eine neue spanische Kolonie gegründet. Rund um Cartago wurde der fruchtbare Boden von Siedlern beackert und die erste Kirche des Landes wurde errichtet. Costa Rica wurde eine offiziell anerkannte Provinz Neuspaniens.
Dass die Gegend keine strategische Bedeutung oder Bodenschätze besass, kann ein Grund dafür sein, dass die Kolonialgeschichte des Landes anders verlief als in anderen spanischen Besatzungen dieser Zeit. Das Leben drehte sich um die Landwirtschaft.
Mit den neuen spanischen Siedlungen nahm die Anzahl der Ureinwohner dramatisch ab. Bei der ersten Ankunft Kolumbus' waren es ca. 400'000, ein Jahrhundert später nur noch ca. 20'000. Nach weiteren hundert Jahren waren nur noch 8'000 übrig geblieben.
Das Generalkapitanat Guatemala, zu welchem auch Costa Rica gehörte, erklärte 1821 seine Unabhängigkeit von Spanien, woduch Costa Rica automatisch seine Freiheit erlangte. Die zentralamerikanische Föderation entstand, welche aber nicht von langer Dauer war. Costa Rica trat 1838 aus.
Während im Rest Mittelamerikas Bürgerkriege tobten, nahm ein unabhängiges Costa Rica Gestalt an, und 1824 wurde der erste Staatschef eingesetzt.
1856 landete William Walker in Nicaragua und wollte Mittelamerika erobern. Er marschierte nach Costa Rica, wo eine Freiwilligenarmee aufgestellt wurde. Bei Santa Rosa wurden die amerikanischen Söldner nach Nicaragua zurückgedrängt. Bei dieser Schlacht kam Juan Santamaría ums Leben, als er Walkers Verteidigungsstellung in Brand setzte. Seither ist Santamaría der Nationalheld Costa Ricas.
Im 19. Jahrhundert entdeckte man, dass sich der Boden und das Klima im Hochland ideal für den Kaffeeanbau eignen. Dieser verwandelte das verarmte Land in das reichste der ganzen Region. Für die Verschiffung wurde eine Eisenbahnlinie vom Hochland zur Küste gebaut. Es wurden auch US-Strafgefangene, chinesische und jamaikanische Sklaven als Arbeiter eingesetzt. 1890 war die Bahn fertiggestellt. Um die Arbeiter billig zu ernähren, waren Bananen entlang der Bahnlinien angepflanzt worden. Aus diesem kleinen Nebengeschäft entstand der grösste Arbeitgeber Mittelamerikas, die United Fruit Company. Die Firma förderte die Einwanderung von Arbeitern aus Jamaika, und die ethnische Zusammensetzung des Landes veränderte sich.
Nachdem die Kaffeepreise in den 1970er-Jahren dramatisch gefallen waren, wollte man Touristen ins Land holen, um den Wohlstand zu sichern. Es beginnt der Ökotourismus, der auch heute noch eine grosse Bedeutung hat.
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Endlose Sandstrände finden Sie bestimmt in Costa Rica Endlose Sandstrände finden Sie bestimmt in Costa Rica Aktive Vulkane - ein Erlebnis! Das Kursprogramm «Strand und Regenwald» bietet die einmalige Gelegenheit, den Nationalpark «Manuel Antonio» zu erkunden Bäume, so weit das Auge reicht Affen kann man bei einem Besuch in Costa Rica fast nicht aussweichen Karibische Strände wollen entdeckt werden Tropische Vogelwelt Pura vida! Ein typisches Bild - der Tukan Abenteuer in den Baumkronen Faszinierend: ein Vulkankratersee Traumhafte Sonneuntergänge an der Pazifikküste Frische Fruchtsäfte gehören hier dazu! Entspannend: Spaziergänge an den kilometerlangen Stränden |