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Peru fasziniert den Besucher mit drei ganz unterschiedlichen Landschaftstypen: es gibt eine schmale Küstenregion entlang des pazifischen Ozeans, eine Andenregion mit Bergen von über 6000 Metern Höhe und ein weites Amazonasbecken mit dem tropischen Regenwald. Peru ist bekannt als das Land der Inkas, deren Ruinen man heute noch besichtigen kann, beispielsweise in der ehemaligen Inka-Stadt Macchu Picchu. Ob Vulkane besteigen, das Amaonasgebiet besichtigen oder die Küstenregionen kennenlernen – für jeden Geschmack ist etwas dabei.
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In Peru gedeihen aufgrund der unterschiedlichen Klimazonen alle erdenklichen Arten von Gemüse und Obst. Es gibt beispielsweise Hunderte von verschiedenen Kartoffel- und Maissorten! Auch Fische und Meeresfrüchte gibt es in den Küstenregionen zuhauf. Diese unzähligen Zutaten werden nach Einflüssen von verschiedenen Kulturen zubereitet: von der Kolonialzeit stammt der spanische Einfluss auf die peruanische Küche, später kamen dann noch afrikanische, karibische, italienische und asiatische Elemente dazu. Typische peruanische Gerichte sind «Cebiche» (roher Fisch in Limetten, Zwiebeln und Knoblauch eingelegt), «Rocoto relleno» (mit Hackfleisch gefüllte Paprikaschote) oder «Aji de Gallina» (scharfes Huhn). Ganz Mutige können auch das «Cuy» probieren – frittiertes Meerschweinchen. Aber auch verschiedene nahrhafte Suppen sind typisch für die peruanische Küche. Auf jedem Markt kann man zudem unzählige saftige Früchte kaufen – oder sich diese gleich als schmackhafte, frische Fruchtsäfte zubereiten lassen.
Die peruanische Kultur ist so vielfältig wie seine Geschichte und seine Ethnien. Von den rund 27 Millionen Einwohnern Perus sind etwa zwei Fünftel Indios, weitere zwei Fünftel sind Mestizen (Menschen mit indianischen und weissen Vorfahren), ein weiterer Fünftel besteht aus Weissen, Schwarzen und Asiaten. Die Kultur ist einerseits von den spanischen Eroberern und dem mitgebrachten katholischen Glauben geprägt. Andererseits gibt es insbesondere in den ländlichen Regionen auch viele vorchristliche Traditionen, die teilweise noch auf die Inkas zurückgehen. Zum Teil vermischen sich die Traditionen auch; der Fronleichnam wurde beispielsweise mit dem heidnischen Sonennfest zusammengelegt. Auch sonst hat das Zusammenfliessen verschiedener Kulturen für einen grossen Reichtum an Musik und Folklore gesorgt.
In Peru sind unzählige seltene Tierarten heimisch, so beispielsweise Kondore, Skorpione, Robben, Piguine, Flamingos und Papageien. Zudem beheimatet Peru 32 Primatenspezien wie Kapuzineräffchen oder Krallenaffen sowie Meeressäugetiere wie Delfine und Wale. Vor allem in der Regenwaldregion gibt es eine grosse Fülle von Pflanzen, so beispielsweise Kautschuk- und Mahagonibäume oder Vanillepflanzen. In den Andenregionen herrscht nur eine spärliche Pflanzenvielfalt; hauptsächlich Trockenpflanzen wie Kakteen.
Peru war das Herz des berühmten Inkareiches, doch auch schon davor war das Land Heimat verschiedener Hochkulturen wie beispielsweise der Nazca. Möglicherweise haben die Inkas teilweise Tempel nicht neu gebaut, sondern nur das Werk von anderen Kulturen vollendet. Das Reich der Inkas begann um Cusco, doch um etwa 1520 umfasste das Inkareich ein Gebiet, das sich von Kolumbien bis Chile erstreckte. Als der alte Inkaherrscher starb und das Riesenreich zwischen seinen beiden Söhnen aufteilte, brach kurz darauf ein jahrelanger Krieg zwischen den beiden aus. Schliesslich kamen im Jahr 1532 die Spanier, eroberten das Land und begannen die Periode der spanischen Kolonie, die fast drei Jahrhunderte lang dauerte. Im Jahr 1824 nach einer siegreichen Schlacht wurde Peru schliesslich unabhängig.
Peru eignet sich für unzählige Aktivitäten. Lima ist die wichtigste Stadt und das kulturelle Zentrum des Landes. Die Küstengebiete nördlich und südlich von Lima haben ausserdem unzählige Strände, die zum Schwimmen und Sonnenbaden einladen. Abenteurer können sich auf Entdeckungsreisen im amazonischen Dschungel freuen, wo Sie auf entlegene Indianerdörfer und spektakuläre Wasserfälle treffen. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Peru gehören die Bauten der früheren Hochkulturen – Tempel, Grabanlagen und teilweise auch ganze Stadtanlagen (z.B. Macchu Picchu). Auf den Macchu Picchu dürfen sich auch Wanderliebhaber freuen, da man die Reise an den entlegenen Ort auch als Trekkingtour absolvieren kann (Inka-Trail). Auch Arequipa, die Stadt zu Füssen des Vulkans Misti, ist ein idealer Ausgangsort für zahlreiche spannende Wanderungen. |
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Cuzco Plaza Cuzco Plaza Machu Picchu |