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Mitten im indischen Ozean liegen die Seychellen, ein tropisches Inselparadies. Die Seychellen bestehen aus 115 Inseln, die nordöstlich von Madagaskar liegen. Sie warten auf mit herrlichen Palmenstränden, üppiger Vegetation, kühlen Regenwäldern und kristallklarem Wasser. Die wichtigste Insel ist Mahé, auf der rund 90% der Bevölkerung wohnt.
Die kreolische Küche der Seychellen zaubert aus frischen Zutaten vielseitige Gaumenschmausen. Die wichtigsten Elemente sind Reis und verschiedene Fische, die oft erst einige Stunden vor der Zubereitung gefangen wurden und daher frischer nicht sein könnten. Auf den Inseln werden unzählige Gewürze angebaut, welche den Gerichten eine besondere Geschmacksnote verleihen. Die Küche der Seychellen vereint indische und französische Elemente. Typische Gerichte sind «Samosas» (gefüllte Teigtaschen), «Tec-Tec» (Muschelsuppe), «Bouillon» (Fischsuppe nach französischem Vorbild) oder «Kat-Kat» (grüne Bananen in Kokosmilch). Kokosmark ist ein beliebtes Würzmittel, aber auch eine wichtige Zutat für Desserts. Aufgrund der Nähe zum Äquator wachsen auf den Seychellen viele Früchte, von denen Europäer teilweise noch nie etwas gehört haben. Die exotischen Früchte werden nicht nur frisch gegessen, sondern auch zu schmackhaften Desserts verarbeitet.
Die Kultur der Seychellen ist so vielseitig wie seine drei wichtigsten Sprachen: Kreolisch, Englisch und Französisch. Die Bevölkerung setzt sich aus ursprünglichen Siedlern, Piraten, Verbannten und Sklaven zusammen, die ursprünglich aus Afrika, Indonesien, China, England, Frankreich oder Madagaskar stammen. All diese Ethnien trugen zum heutigen quirligen Lebensstil auf den Seychellen bei. Die Musik wird von afrikanischen, kreolischen, britischen und französischen Einflüssen geprägt. Traditionelle Rhythmen werden durch Trommeln und Streichinstrumente begleitet. Auf den Seychellen gibt es zahlreiche Volksfeste, die von der herzlichen Art der Einwohner geprägt sind. Feiertage beginnen meist mit Umzügen über die ganze Insel. Beim Kreol-Festival im Oktober kann man die Bräuche und Tänze der Ureinwohner von ganz nahe beobachten.
Die Seychellen beheimaten einige der seltensten Tier- und Pflanzenarten der Erde. Nahezu die Hälfte der Landesfläche steht unter Naturschutz. Vom Quallenbaum beispielsweise gibt es nur noch 8 Exemplare. Von Fröschen über Schildkröten bis hin zu flugunfähigen Vögeln bieten die Seychellen Lebensraum für eine grosse Anzahl von verschiedenen Spezien.
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Als erste Siedler kamen 1770 Franzosen, Inder und Afrikaner auf die Inseln. 1814 wurde die Herrschaft von den Franzosen an die Briten abgegeben. 1976 wurden die Seychellen unabhängig von Grossbritannien. Seit diesem Zeitpunkt sind die Seychellen eine Republik innerhalb des Commonwealth.
Die Seychellen sind ein Freizeitparadies. Wo kann man sich besser entspannen als an einem Sandstrand mit Palmendächern? Was eignet sich besser zum Schwimmen, Schnorcheln oder Tauchen als kristallklares Wasser? Sportfreunde können sich auf spannende Wanderungen freuen, bei denen sie den unterschiedlichsten Pflanzen begegnen. Vor allem auf Mahé gibt es ausgezeichnete Wanderwege. Grundsätzlich sollte man so viele Inseln wie möglich besichtigen, da jede ihren eigenen Charme besitzt. Bei einer Bootsfahrt kann man zudem auch Riesenschildkröten entdecken. Den Sonnenuntergang kann man in einer der kleinen Strandbars geniessen, oder man kann sich in einer der Discos ins Nachtleben stürzen. |